«Cherusgaelti» feiert 10-Jahr-Jubiläum
Gelterkinden Ein Konzertabend mit klanggewaltigen Fasnachtsperformances

Zum 10-Jahr-Jubiläum bot das Organisationskomitee vom «Cherusgaelti» nach der von drei Cliquen angeführten Guggenparade, mit 32 Guggen auf fünf Bühnen und mit 24 Festbeizen, den rund viertausend Besuchenden ein wieder spezielles Fasnachtserlebnis. Mit der Teilnahme von zwei Guggen aus Deutschland und mehreren Guggenformationen aus anderen Kantonen geniesst der Anlass weit über die Kantons- und Landesgrenze einer grossen Beliebtheit. Mit steigender Tendenz. In dieser Dimension hebt sie sich mit einer Mischung aus einem attraktiven, teils internationalen kulinarischen Angebot und musikalisch hochkarätigen Fasnachtsperformances von anderen ähnlichen Anlässen im Baselbiet ab.
Ein engmaschiges Sicherheitsdispositiv mit quer abgestellten Lastwagen in den grösseren Zufahrtsstrassen und strengeren Zutrittskontrollen ermöglichten einen reibungslosen Ablauf der fasnächtlichen Veranstaltung. An die Kinder war am Jubiläumskonzert besonders gedacht. Sie absolvierten einen Postenlauf und erhielten am Schluss alle ein kleines Geschenk.
Fetzige Performances
Moderiert von Stefan Plattner von Telebasel war der «Cherusgaelti» für viele Formationen eine letzte Plattform der diesjährigen Fasnacht.
Auf den Bühnen am Samstagabend rockten die Guggenmusiker dann auch ununterbrochen mit klanggewaltigen Tönen, was das närrische Zeug hielt. Als wollten sie noch einmal zeigen, was sie musikalisch draufhaben. Und das war so einiges. Streng nach Zeit- und Platzablauf beschallten sie mit ihren fetzigen Auftritten das Dorfzentrum und die Seitenstrassen mit der ganzen Bandbreite des Guggen-Sounds mit Rock, Pop, Film- und Bläsermusik bis in die frühen sonntäglichen Morgenstunden.
«Cherusgaelti»auch 2026
Die Festbeizen luden zur Umrahmung des musikalischen Happenings zum leiblichen Verzehr ein und sorgten dafür, dass den Besuchenden nun wirklich nichts mehr zu wünschen übrig blieb. OK-Präsident Stephan Béhé äusserte sich nach Ablauf sehr zufrieden über den gesamten Ablauf. «Dank dem erweiterten Festperimeter gab es kein grosses Gedränge wie in anderen Jahren.» Und versicherte, dass, entgegen anders lautenden Gerüchten, der «Cherusgaelti» auch in den kommenden Jahren durchgeführt werde.