Musikalischer Bauernhof
Oberdorf Die msf hat Kinder zum Schnuppern eingeladen
Die Musikschule beider Frenkentäler, kurz msf, hatte zur Instrumentenpräsentation in die Mehrzweckhalle Oberdorf eingeladen. Mit einem lustigen Musiktheater mit dem Titel «Ein musikalischer Bauernhof» zeigten die Musiklehrer/-innen die verschiedenen Instrumente. Die als Bäuerinnen auftretenden Frauen Gabriela Freiburghaus und Karin Wirth führten witzig und gekonnt durch das Musiktheater.
Flöte, Gitarre und Harfe symbolisierten den Feierabend auf dem Bauernhof. Doch in der Bauernstube war was los. Da wurde Musik gemacht mit Kontrabass, Schwyzerörgeli und Handorgel.
So ging es weiter. Über zwanzig verschiedene Instrumente wurden den Besuchern vorgestellt. Wie tönen die Hühner, wie machen die Esel … Die beiden Frauen forderten die Kinder auf, mitzumachen. So wurde dann im Saal gewiehert, gemuht und gegackert, was das Zeug hielt. Danach die weiteren Instrumente vorgespielt.
Zum Schluss wurde noch ein Gespenst gefunden, das sich als kleines Mäuschen entpuppte. Es war ein musikalischer Spektakel, an dem die anwesenden Kinder ihre helle Freude hatten.
Im ganzen Schulhaus und in der Mehrzweckhalle konnten die Kinder die verschiedenen Instrumente ausprobieren um sich eventuell für eines begeistern zu lassen. Der Musikschulleiter Andreas Jörin, der ebenfalls sein instrumentales Talent auf dem Bauernhof zeigte, erzählte folgendes: «Die msf hat momentan um die 500 Kinder in den diversen Musikstunden. Musiklehrer/-innen sind momentan 28 angestellt. Es sind Kinder und Jugendliche aus fünfzehn Gemeinden der beiden Frenkentäler.» Jörin erklärte, dass es noch viel mehr Kinder sein dürften. Die Tendenz ist momentan eher abnehmend.
Die begehrtesten Instrumente sind momentan Schlagzeug, Gitarre und Klavier. Eine echte Herausforderung ist jeweils die Einteilung der Musikstunden. Da die msf kein eigenes Musikschulgebäude hat, müssen die Stunden in den diversen Schulräumen stattfinden. Es war ein lehrreicher Nachmittag, an dem nicht nur die Kinder ihren Spass hatten.