Liebestropfen am Jodler-Obe
Füllinsdorf Ein buntes volkstümliches Programm wurde geboten
Mit volkstümlichen Musikklängen eröffneten die vier Geschwister der bekannten «Zmoos-Art Musig» den Jodler-Obe des Jodlerklubs Füllinsdorf. «Chömet, mir wei jutze» von Felix Schmid und «Chum zu mir» von Franz Stadelmann sangen der JK Füllinsdorf als Erstes. Anschliessend begrüsste Präsidentin Désirée Roth die Besucher in der vollen Turnhalle.
Der JK Sunnesyte aus Nunningen begrüsste das Publikum mit einem «Morgegruess». In seinem zweiten Lied «Chum Lueg» sang der Jodelchor von der «ärdeschöne Früehligspracht». Stolz präsentierte Désirée Roth die beiden jungen Jodlerinnen vom JK Füllinsdorf Claudia Studer und Flavia Zbinden, die im Duett das Lied «Chas mängisch chum gloube» von Ueli Zahnd vortrugen. Die beiden erhielten grossen Applaus.
Die beiden Chöre wechselten sich ab und präsentierten schöne Lieder die von Heimat und Liebe erzählten. Der JK aus Nunningen sang «Bärg-Arve» und «I ha di gärn». Der «Aletsch-Jutz» ein wunderschönes Jodellied wurde vom JK Füllinsdorf gesungen. Perfekte Jodeleinsätze und fröhliche Gesichter der Jodlerinnen und Jodler strahlten von der Bühne. Der JK Sunnesyte entführte das Publikum in die «Obestimmig» und der JK Füllinsdorf sang das wehmütige Jodellied «E Wunsch».
Der JK aus dem Schwarzbubenland sang als Zugabe das lustige Lied «Dr Füdlibürger» mit vielen Lebensweisheiten bespickt, was man so alles «sötti» und was man besser lassen sollte.
«Äs Lied wos Herz erfreut» diese Zugabe des JK Füllinsdorf, erfreute wirklich die Herzen. Zusammen sangen die beiden JKs das Lied «Ä Hand voll Heimetärde». Die herrlichen Jodelvorträge hatten den grossen Applaus des Publikums verdient. Die beiden JKs werden von Rita Wermuth aus Muttenz geleitet.
Liebestropfen brachten Verwirrung
Im zweiten Teil des Programms wurden die Besucher in das Liebesleben auf dem Birkenhof des Bauern Heiri eingeführt. Annerös die Magd und Noldi der Knecht waren nicht gut aufeinander zu sprechen. Sie zankten und «chifleten» ständig miteinander. Bauer Heiri hatte seine liebe Mühe mit den Beiden. Gerne wollte er einmal in die Ferien fahren. Doch so konnte er den Hof den beiden Angestellten nicht überlassen. Da kam der Liebestrank des Nachbarbauern Anton gerade recht. Eigentlich war das Liebeselixier für den Zuchtbullen gedacht. Doch es stellte sich heraus, dass das Elixier auch bei der Magd und dem Knecht recht nützlich war. Auch bei Susanne, dem ehemaligen Schulschatz von Heiri, wirkte der Liebestrank. Es folgte eine Verwirrung nach der andern. Zum Schluss kam alles gut, der Liebestrank hatte zur Klärung der Situation beigetragen. Nach dem lustigen Theater spielte die «Zmoos-Art Musig» zum Tanz auf. Die Besucher sassen noch eine Weile gemütlich beisammen.